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Das Vereinsheft steht jedem Verein gut

von Stefan Del Fabro
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Als Verein kann man unterschiedlich informieren. Ein Erfolgsrezept bleibt das eigene Magazin. Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Kommunikation via Vereinsheft ist. Wie gross ist der Aufwand? Lohnt es sich für jeden Verein, gedruckt zu informieren?

Warum das Vereinsheft noch immer eine Erfolgsstory ist

„Was mich immer motiviert hat, sind die vielen positiven Reaktionen auf unser Heft.“

«Unser neues Vereinsmagazin war ein voller Erfolg» jubelt der Innerschweizer Fussballverein SC Cham. Der Walddörfer SV bei Hamburg gibt den «Walddörfer Sportfreund» heraus: «Neben interessanten Artikeln und Berichten aus dem Vereinsleben enthält es das gesamt aktuelle Sport- und Workshop-Programm.»

Es sind aber nicht nur Sportvereine, welche ein eigenes Vereinsheft herausgeben. Die Nürnberger Eisenbahnfreunde publizieren regelmässig den NEF-Express. Oder der Schweizerische Verein für Schweisstechnik informiert via Vereinszeitschrift: «Es werden jeweils Fachartikel zu verschiedenen Themen aus dem Gebiet der Schweisstechnik veröffentlicht.»

Enormer Aufwand und grosse Resonanz

Einfach scheint das nicht: «Wie jedes Jahr ist ein enormer Aufwand nötig, um das Heft zu gestalten» schreibt Volleynäfels. Der St.Galler Handballclub HC Bruggen schreibt Online sogar eine Stelle aus: «Damit wir jedes Jahr ein attraktives Vereinsheft bieten können, braucht es spannenden Inhalt aus unserem Vereinsleben.»

Der bayrische Sport-Club Wörthsee weiss: «Die Erstellung, Druck und Versand des Vereinsheftes sind mit viel Herzblut und Aufwand verbunden.» So sieht es auch der Hundeverein First International Parti Schnauzer Club aus dem bayrischen Sulzdorf: «Unser eigenes Vereinsheft ist da! Wir bemühen uns es regelmäßig herauszubringen. Hierzu müssen wir jedoch erst noch Erfahrungen sammeln, da es doch einen ziemlichen Aufwand bedeutet.»

Die Zukunft des Heftes ist ungewiss

Vereinshefte werden gut gelesen.

Der Aufwand scheint sich zu lohnen: Nehmen wir als Beispiel den Turnverein Madretsch und sein Vereinsheft «Madretscher»: «Was mich immer wieder sehr gefreut und motiviert hat, sind die vielen positiven Reaktionen auf unser Heft», schrieb Peter Schären. Er legte 2016 nach zehn Jahren sein Amt als Redaktor nieder. «Leider hat sich noch kein Nachfolger gefunden. Die Zukunft des Heftes ist ungewiss.»

Eine unbegründete Angst. Der Madretscher erscheint noch immer. Die neue Redaktorin: «Mein Dank gebührt wie immer allen Schreiberlingen.» Zweimal jährlich erscheint das Heft und ist voller Infos, Hinweise, Bilder, Veranstaltungstipps.

Viele Wege führen zur richtigen Information

Als Vereine stehen dir viele Optionen offen, wie du kommunizierst. Deine Mitglieder wollen genauso informiert sein, wie deine Gönner oder Sponsoren, Angehörige und Medien.

Wie hoch ist der Aufwand für das eigene Vereinsheft?

Ein Vereinsmagazin benötigt also Schreiberlinge und einen langen Atem. Und was sonst? Wir lassen hier demnächst Herausgeber von Vereinsheften zu Worte kommen.

Wie sieht es in deinen Verein aus? Spielt Ihr mit dem Gedanken des eigenen Magazins? Gebt Ihr ein Vereinsheft heraus? Was ist dir und deinem Vorstand in der Kommunikation nach Innen und nach Aussen wichtig? Schreib einen Kommentar. Damit auch andere profitieren.

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