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Vereine

TV-Gebühren für Vereine – welche Regeln gelten

von Stefan Del Fabro 28. Februar 2022

Das gute, alte TV-Gerät verschwindet zwar zusehends. 2021 wurden in Deutschland ein Fünftel weniger Apparate verkauft, als noch im Jahr zuvor. Auch in Vereinsheimen stehen Fernseh-Apparate. Auf dem Smartphone ist der Empfang leicht. Welche TV-Gebühren für Vereine werden eigentlich erhoben?

Wann muss dein Verein TV-Gebühr begleichen?

TV schauen – für Vereine eigentlich gebührenfrei.

Von den 100’000 Schweizer Vereinen sind weniger als 50 gebührenpflichtig. Das erklärt Tara van den Berg von der Serafe. Die Firma ist in der Schweiz die Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgaben. 

Frau van den Berg, muss ein Verein die Gebühr bezahlen?

Tara van den Berg: Die Abgabe für Radio und Fernsehen ist von sämtlichen schweizerischen Privat- und Kollektivhaushalten, sowie von Unternehmen geschuldet. Für die Privat- und Kollektivhaushalte ist die Serafe AG verantwortlich; Unternehmen werden von der eidg. Steuerverwaltung (ESTV) bedient.

Vereine sind grundsätzlich nicht abgabepflichtig. Aufgrund der gelieferten Daten kann die Serafe nur zwischen Privat- und Kollektivhaushalten unterscheiden, nicht aber die Rechtsform ermitteln.

Welche Ausnahmen gibt es?

Tara van den Berg: Grundsätzlich versenden wir also keine Rechnungen explizit an Vereine. Serafe kann aufgrund der monatlichen Datenlieferungen aus dem Einwohnerregister nicht feststellen, welche Privat- oder Kollektivhaushalte zu einer Firma, Altersheim, Verein o.ä. gehören. Somit werden Rechnungen grundsätzlich nicht an die Trägerschaften adressiert, sondern an die im Haushalt gemeldeten Personen.

„Darf“ ein Verein Gebühren bezahlen?

Tara van den Berg.

Tara van den Berg: Ist ein Verein für gewisse Haushalte zuständig und möchte dessen Rechnungen empfangen, kann sich dieser bei Serafe melden. Somit nimmt Serafe die entsprechenden Mutationen vor, dass die Rechnungen der gewünschten Haushalte jeweils gesammelt an «Beispielverein Altersheim Blümli» adressiert werden. Dies passiert dann unabhängig davon, welche Personen zu welchem Zeitpunkt in diesen Haushalten gemeldet wird.

Wie viele Vereine sind bei Ihnen als «Gebührenzahler» erfasst?

Tara van den Berg: Wie erwähnt haben wir nur Kenntnis eines Vereins, wenn sich dieser aktiv bei Serafe meldet und darum bittet, die Rechnungen gewisser Haushalte an ihn zuzustellen. Die Anzahl ist schwankend und befindet sich zurzeit unter 50.

Tara van den Berg ist “Teamlead EWK & Projects Customer Care” bei der Serafe AG. Vielen Dank für die Auskünfte.

Die Serafe erhebt seit 2019 die Haushaltabgabe. Das Unternehmen beschreibt seine Tätigkeit auf seiner Website so: „Durch den Systemwechsel von der geräteabhängigen Empfangsgebühr zur geräteunabhängigen Haushaltabgabe sind grundsätzlich alle Haushalte in der Schweiz abgabepflichtig.“

Meisten Vereine sind auch steuerbefreit

Das sind Good News zum Thema TV-Gebühren für Vereine. Für die meisten Vereine sind auch Steuern kaum ein Thema. In der Regel werden Gewinne, welche einen gewissen Betrag (kantonal unterschiedlich) nicht übersteigen (Gewinn 20’000 Franken, Vermögen CHF 100’000 Franken), nicht besteuert.

Waren die TV-Gebühren für Vereine schon ein Thema in deinem Vorstand? Lass uns teilhaben und schreib einen Kommentar. 

28. Februar 2022 0 Kommentare
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Vereine

Starte mit deinem eigenen Vereins-Blog

von Stefan Del Fabro 25. Februar 2022

Der Blog wird immer beliebter. Als digitale Info-Quelle landet der Blog bereits auf Rang vier. Vereine nutzen diesen Boom noch kaum. Nutze die Chance und starte mit deinem eigenen Vereins-Blog.

Welche Vorteile hat dein eigener Vereins-Blog?

Der Blog liegt auf Platz 4 der digitalen Informationsquellen.

Wir fragen unsere User regelmässig ab. Eine unserer Fragen: würdest du gerne bei unserem Blog mitschreiben? Die grosse Mehrheit will nicht. Das respektieren wir. Aber überlege zumindest, ob du nicht deinen eigenen Vereins-Blog führen willst.

Digital informieren holt auf

Jeder Zehnte informiert sich mittlerweile auch via Blogs. Die Polit-Plattform smartvote.ch kam nach den Schweizer Wahlen 2020 in einer Erhebung auf diese Zahlen. Der Blog liegt bereits auf Platz vier der digitalen Informationsquelle. Die „Charts“ sehen so aus: 

  • 37% für Kommentare in Online-Zeitungen
  • 26% für E-Mail/Newsletter
  • 18% für Social Media
  • 10% für Blogs

Anderseits: Nur 1% der Befragten schreiben eigene Blog-Texte. Oder teilen und liken sie zumindest. Das ist auch eine gute Nachricht. Starte deinen eigenen Vereins-Blog noch heute. Das Feld ist noch ziemlich frei.

Worüber soll ich schreiben?

Die Frage nach dem Wo ist schnell beantwortet: auf der Website deines Vereins. Dein Webmaster eröffnet eine Unterseite und fügt BLOG in die Navigation. 

Oder du baust deine eigene Blog-Seite auf. Google bietet das praktische Tool Blogspot.com. Dort kannst du einen eigenen Vereins-Blog führen.

Inhaltliche Einschränkungen gibt es kaum

Du kannst schreiben, worüber du magst. In unseren politischen Breitengraden gibt es kaum Einschränkungen. Verboten ist das, was dein gesunder Menschenverstand sowieso als «illegal» erkennt. Kein Aufruf zur Gewalt, nicht erlaubt sind sexistische, rassistische oder ähnliche Beleidigungen. Falls du’s doch tust, wird dir vermutlich bald schon unangenehme Justiz-Post ins Haus flattern.

Die Frage nach dem Worüber liegt bei dir. Themen gibt es viele:

  • Porträtiere Vereins-Mitglieder
  • Erkläre die Jahresrechnung
  • Berichte über Eure Aktivitäten
  • Schreib über eine Vereinsversammlung
  • Begründe den abrupten Abgang der jahrelangen Vorsitzenden

Im Blog darfst du über deinen Verein schreiben, wie du magst.

Verknüpfe deinen Blog

Hemingway oder Goethe im Verein? Gut!

Schreiben ist nicht jedermanns Sache. Vielleicht findest du deinen Blogger mit einer Umfrage. Oder du hast einen Hemingway im Vorstand oder einen Goethe unter den Mitgliedern.

Einen Blog zu führen und zu füttern ist das eine. Dass deine Mitglieder und andere am Verein Interessierte davon wissen, das andere. Verknüpfe deinen eigenen Vereins-Blog. Mach auf deinen Social Media-Kanälen aufmerksam. Verlinke ihn mit deiner Website (falls du ein externes Tool nutzt) und mit deinen Kommunikationsmitteln.

Hat dein Verein bereits einen eigenen Blog? Wie läufts? Welche Erfahrungen machst du? Oder ist ein Blog in Planung? Lass uns und andere teilhaben. Danke für deinen Kommentar. 

25. Februar 2022 0 Kommentare
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Vereine

Einen Verein erfolgreich führen: Sorgfalt bei der Mitgliedspflege

von Stefan Del Fabro 23. Februar 2022

Was ist dein Führungsstil? Wie gehen du und dein Vorstand um? Wie kann man einen Verein erfolgreich führen? Viele Fragen – worauf ein Experte prägnante Antworten hat.

Wie führt man einen Verein erfolgreich? 

Verein erfolgreich führen – this way, please!

Es geht nicht nur um die Vorstands-Sitzungen. Ein Verein lebt zu einem grossen Teil von der freiwilligen Power seiner Mitglieder. Eine wichtige Regel: bleibt in Kontakt mit deinen Mitgliedern. 

Austausch – und alle waren begeistert

Philipp Moor von Vereinscoaching hat festgestellt, dass es daran oft hapert. Ein Coaching mit einem Turnverein hat ihn begeistert: «An unserem Workshop haben sich junge und ältere Funktionäre zum ersten Mal ausgetauscht. Zuvor hatten die Leute nur vom Hören-Sagen eine Meinung.“ Der Austausch hat gefruchtet, so Moor: „Am Schluss des Workshops waren alle begeistert.»

Es ist schnell passiert. Darum stellen wir unsere Frage ganz vorwurfsfrei: ist es vielleicht auch in deinem Vorstand so, dass Ihr von «oben herab» den Tarif durchgeben habt? Wundert Euch dann aber nicht, falls es zu einem Mitgliederschwund kommt oder die Motivation nachlässt.

Die gute, alte Chropfleerete

Was hilft bei der Mitglieder-Erosion? Was tun, wenn der Frust-Pegel steigt? Ein Coaching, wie es Philipp Moor und sein Team anbieten. Oder die gute, alte und dadurch meist kostengünstigere Chropfleerete. (Für unsere deutsche Leserschaft: dieser Begriff heisst nichts anderes als «sich etwas von der Seele reden», «das Herz ausschütten» oder «ein klärendes Gespräch führen».)

Bei diesem – hoffentlich konstruktiven – Austausch geht es darum, sich mal wieder der Vereinsziele Gewahr zu werden. Wer einen Verein erfolgreich führen will, sollte den Zweck nie aus den Augen verlieren. 

Mehr Geld, weniger Mitglieder…

Da gibt es das Beispiel vom Turnverein. Das Geld wurde klamm. Also organisierte man ein Charity-Turnfest. Der Erfolg war ansprechend. Schon wurde das nächste Fest in Angriff genommen. Gleichzeitig wurden die Mitglieder vernachlässigt. Die Folge: mehr Geld, weniger Mitglieder. Das darfs natürlich auch nicht sein. 

Stimmt die Richtung, in der sich dein Vorstand bewegt?

Mach dir Gedanken über folgende Punkte:

  • Ziehen alle Mitglieder an einem Strang?
  • Ist allen klar, welchen Zweck dein Verein verfolgt?
  • Wie definiert dein Vorstand Erfolg?

Auch da wieder ein Beispiel aus dem Sport. Bei einem unterklassigen Fussballverein will der Trainer unbedingt aufsteigen. Der Vorstand hat diese Ambition aus diversen Gründen nicht. Bevor es zu brodeln beginnt, such als Vorstand das Gespräch mit dem Trainer oder anderen ambitionierten Funktionären.

  • Wie beeinflusst du das Umfeld positiv?

Kinder schauen zum Verein auf. Neumitglieder sind begeistert. Behalte diese Euphorie mit transparenter und ehrlicher Kommunikation am Leben. 

  • Wie effizient arbeiten du und deine VorstandskollegInnen?

Und vergiss eines nicht. Nicht nur das einfache Mitglied kann sich resigniert abwenden. Auch im Vorstand kommt es oft zu Frust-Rücktritten. Beuge vor. Fang z.B. so früh wie möglich an, NachfolgerInnen aufzubauen. Und gehe kreative Wege, neue Vorstandsmitglieder zu finden. 

Die Kunst, es allen recht zu machen

Welche Erfahrungen machst du beim Thema „Einen Verein erfolgreich führen“? Schreib einen Kommentar.

„Allen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann.“ Das kennst du als Vereins-Vorstand nur zu gut. Besonders dann, wenn es um den Austausch mit deinen Mitgliedern geht. 

Lust auf noch mehr wertige Vereinstipps? Trage deine E-Mail im Newsletter ein. 

23. Februar 2022 1 Kommentieren
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Vereine

Vereine auf Gemeinde-Webseiten – eine Win-Win-Win-Situation

von Stefan Del Fabro 21. Februar 2022

Die Navigation „Unsere Vereine“ findet sich auf vielen offiziellen Webseiten. Vereine auf Gemeinde-Webseiten haben sich etabliert. Was haben Vereine davon? Warum tun das Gemeinden? Wir lassen die Verantwortlichen von Winterthur und Fislisbach zu Wort kommen. 

Warum es sich lohnt als Verein auf Gemeinde-Webseiten zu sein

„Einblick in die Vereinslandschaft von Winterthur.“

Beispiel Winterthur. Die sechstgrösste Schweizer Stadt schreibt auf ihrer Vereinsverzeichnisseite: «Die Stadt lebt und erhält ihr Gesicht durch die Menschen, die hier wohnen, arbeiten, aus- und eingehen. Die Quartierbewohnende und vielfältige Vereine bringen die Möglichkeit sich einzubringen.»

Beispiel Küsnacht: Die Zürichseegemeinde fördert das Engagement der Vereine: «Mit ihrem breiten Angebot bereichern sie das Dorfleben auf vielfältige Weise.»

Beispiel Sursee: Das Luzerner Städtchen betont: „Vereine tragen wesentlich zur Lebensqualität und Identität bei.“

Beispiel Fislisbach: Im 5’700-Seelen-Dorf sind «über 50 aktive Vereine sportlich, kulturell und anderweitig tätig. Sie bieten eine breite Palette an Freizeittätigkeiten an und tragen viel zur Integration, aber auch zur Belebung des Gemeindegeschehens bei.»

Gemeinden schauen genau hin

Wir haben nachgefragt. Bei der Stadt Winterthur und im Aargauer Dorf Fislisbach. Auskunft geben Gemeindeschreiber Donat Blunschi aus Fislisbach und Severin Mom von der Winterthurer Fachstelle Quartierentwicklung. 

Herr Mom, welche Kriterien muss ein Verein erfüllen, um auf der Winterthurer Seite aufgenommen zu werden?

Severin Mom: Nicht eingetragen werden Firmen und profitorientierte Organisationen sowie Vereine mit unethischen und rassistischen Inhalten.

Herr Blunschi, bei Ihnen können sich die Vereine selber eintragen. Weshalb?

„Vereine bereichern das Dorfleben.“

Donat Blunschi: Für die Gemeindeverwaltung bedeutet das ein geringer administrativer Aufwand . Zudem sind flexible und situative Auftritte und Mutationen ohne Zeitverlust durch die Vereine möglich.

Herr Mom, wie nutzen die Vereine untereinander den Austausch?

Severin Mom: Das Vereinsverzeichnis ist lediglich ein Publikationswerkzeug. Ein Austausch zwischen den Vereinen via Vereinsverzeichnis findet nicht statt und ist nicht angestrebt.

Herr Mom, wie streng ist Ihr Monitoring? 

Severin Mom: Die Einträge werden mindestens alle drei Jahre systematisch auf Aktualität überprüft.

Herr Blunschi, weshalb bietet Fislisbach diesen Service an?

Donat Blunschi: Das ist unser Gemeindebeitrag zugunsten des Vereinslebens. Wir fördern die kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Vielfalt und Freizeitgestaltung im Dorf.

Herr Mom, warum macht Winterthur das?

Severin Mom: Das Vereinsverzeichnis soll allen, aber insbesondere Personen, die sich neu orientieren oder neu zugezogen sind, einen Einblick in die Vereinslandschaft von Winterthur geben. Es soll sie bei der Suche nach geeigneten Angeboten unterstützen.

Herr Blunschi, wie gross ist der Aufwand für die Gemeinde, diese Seite zu betreuen?

Donat Blunschi: Minim, da nur eine periodische Überprüfung nötig ist.

Herr Mom, welchen Traffic registrieren Sie auf der Site? Und wie gross ist Ihr Aufwand für die Pflege?

Severin Mom: Pro Monat wird die Seite 50 – 100 mal aufgerufen. Prüfen und Erstellen von Neueinträgen und Mutationen: ca. 10 pro Monat. Generelle Überprüfung aller Einträge alle 3 Jahre.

Vielen Dank für die Auskünfte an

  • Donat Blunschi, Gemeindeschreiber Fislisbach
  • Severin Mom, Fachstelle Quartierentwicklung Winterthur

Mit dem guten Online-Auftritt bei der eigenen Gemeinde ist es natürlich nicht getan. Die ideale Öffentlichkeitsarbeit setzt sich aus weiteren Faktoren zusammen. Ist dein Verein regional verankert, macht es zum Beispiel Sinn, die kleineren Zeitungen direkt anzusprechen. 

Der Online-Auftritt für Vereine auf der Gemeindeseite ist von Vorteil für alle

  • die Kommunen profitieren, weil sie sich als Vereinsförderer präsentieren
  • die Vereine profitieren, weil sie eine zusätzliche Auftritts-Möglichkeit haben
  • die Menschen profitieren, weil sie so noch leichter Zugang zu ihrem „Wunschverein“ finden

Welche Erfahrung macht dein Vorstand mit dem Auftritt auf der Website der Gemeinde? Schreib deinen Kommentar.

21. Februar 2022 0 Kommentare
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Vereine

Corona macht Fasnachts-Vereinen den Garaus

von Stefan Del Fabro 18. Februar 2022

Egal ob Karneval, Fasnacht oder Fasching. Die fünfte Jahreszeit findet auch dieses Jahr – wenn überhaupt – nur eingeschränkt statt. Corona macht Fasnachts-Vereinen den Garaus. Nach zwei Jahren Pandemie geben die ersten Vereine sogar auf. 

Fasnachts-Vereinen geht die Puste aus

«Es ist eine schmerzhafte Erfahrung.» Beat Keist ist Präsident der Altstadt Mutzen-Bern. Im Interview mit dem Lokal-TV redet er über das Ende seines Vereins. Und auf der Vereins-eigenen Website schreiben die Berner Fasnächtler: «Wir mussten eine längere Übungspause einlegen. Dadurch haben wir langjährige Mitglieder verloren.»

Immer weniger Interessenten – ein Teufelskreis

Doch nicht nur das. Auch neue Mitglieder wurden eher abgeschreckt: «Wir haben Probetage angesetzt», sagt Martin Klaus von der Fasnachtsgesellschaft Ittigen-Bolligen. Interessenten hätten aufgrund der unsicheren Lage jedoch abgewunken. 

Die Berner kapitulieren und setzen auf 2023. So wie München: «Als Faschingsjeck bin ich sehr traurig, dass der Outdoor-Fasching aufgrund Corona abgesagt werden muss.» Die Kommunalreferentin Kristina Frank findet die Absage vernünftig, aber: «So blutet mein Herz.»

Fasnacht muss und soll chaotisch sein

Auf wiedersehen Fasnacht?

Heiterer präsentiert sich die Lage in der Fasnachts-Hochburg Luzern: «Ich gehe davon aus, dass die Fasnacht stattfindet.» Optimistische Worte des Luzerner Gesundheitsministers Guido Graf im Lokal-Fernsehen.

«Die Luzerner Fasnacht muss und soll chaotisch sein». So beschreibt «Die Vereinigte», der Luzerner Dachverband von über 4’000 Guggen und Fasnächtlern, das närrische Treiben. Und so überrascht es wenig, gibt sich der Präsident der Vereinigten locker im Fernsehinterview. «Auch wenn die Bewilligung spät kommt» lacht Röbi Marty: «LuzernerInnen sind Fasnachts-Wahnsinnige. Das ist für uns überhaupt kein Problem.» 

Einen pragmatischen Weg gehen viele Städte im Westen Deutschlands. Dort wo Hochburgen wie Mainz, Düsseldorf oder Köln liegen. Der Karneval 2022 findet meist statt – wenn auch später: 

  • In Düsseldorf und Mettmann soll der Karnevalszug am 29. Mai durch die Strassen ziehen
  • Köln verschreibt sich dem Motto «Alles hät sing Zick»
  • Mainz wie es singt und lacht
  • In Bonn, Neuss und Solingen haben sich die Karnevalisten hingegen für eine Absage entschieden

Corona macht Fasnachts-Vereinen den Garaus. Bist du im Vorstand einer Guggenmusik? Oder Mitglied in einem Karnevalsverein, der unter Corona leidet? Teil uns deine Erfahrungen mit. 

18. Februar 2022 0 Kommentare
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